UNESCO Welterbe Semmeringeisenbahn | © Pixabay | Mario Eppinger UNESCO Welterbe Semmeringeisenbahn | © Pixabay | Mario Eppinger
Das Tor zur Hochsteiermark

UNESCO Welterbe Semmering-eisenbahn

Die nordöstlichste Region der Hochsteiermark bietet viel: Kultur, Sport, großartige Naturerlebnisse. Zu den Höhepunkten dieser Gegend zählt das UNESCO-Welterbe Semmeringeisenbahn. Wer weiß, vielleicht läge das Gebiet um Mürzzuschlag heute immer noch im Dornröschenschlaf. Wenn nicht im Jahr 1854 mit der Semmeringeisenbahn eine Sensation in Sachen Mobilität an den Start gegangen wäre. Denn nun war es endlich möglich, den Semmeringpass bequem zu überqueren.

Und ab diesem Zeitpunkt erblühte die Region zum Erholungsgebiet wohlhabender Wiener. Mit den Gästen kamen die Infrastruktur und damit das Freizeitangebot in die wunderschöne Landschaft östlich des Passes: Jede Art von Sport ist hier heute möglich: Wandern, Radfahren in allen Varianten vom Mountain- bis zum E-Biken. Die Stadt Mürzzuschlag punktet mit Freizeit- und Kulturerlebnissen sowie Erholungsgebieten wie der Mürzzuschlager Au. Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, charmantes Kleinstadtflair und eine hohe kultureller Dichte runden das Angebot ab.

Das UNESCO-Welterbe Semmeringeisenbahn

Als ein „Weltwunder“ bezeichnete der steirische Dichter Peter Rosegger die Semmeringeisenbahn, als eines, das „plötzlich in die stille, entlegene Landschaft“ gesetzt worden sei. Und er wusste genau, wovon er sprach. Denn sein eigener Geburtsort – das Alpl – nahe Krieglach in der heutigen Waldheimat liegt unweit der berühmten Zugstrecke. 

Zu verdanken haben wir diese erste Hochgebirgsbahn Europas dem Pioniergeist des Ingenieurs Carl Ritter von Ghega. Sie verbindet den niederösterreichischen Ort Gloggnitz mit Mürzzuschlag in der Hochsteiermark. 42 Kilometer und eine Höhendifferenz von 459 Metern überwindet die Eisenbahn. Auf ihrem Weg passiert sie 14 Tunnel, 16 Viadukte und mehr als 100 gewölbte, steinerne Brücken. Sowohl die Strecke als auch der Lokomotivbau gelten als Meilensteine der Eisenbahngeschichte. Seit 1998 gehört die Semmeringeisenbahn zum UNESCO-Welterbe.

Museen (nicht nur) für die Eisenbahn

Was läge näher, als am Fuße der Semmeringeisenbahn in eine Eisenbahn-Erlebniswelt einzutauchen? Möglich ist das im SÜDBAHN Museum in Mürzzuschlag. Ein Rundlokschuppen dient als Ausstellungsräume, zu sehen ist unter anderem die größte Sammlung von Draisinen- und Motorbahnwagen Österreichs.

Tipp: Im historischen Nachbau eines k.u.k. Hofsalonwagens genießt man Kaffee, Kuchen und kleine Snacks im stilvollen Ambiente vergangener Zeiten.

Noch mehr Museen

Mürzzuschlag hat noch weitere Museen zu bieten: Unbedingt einen Besuch wert ist das Brahms-Museum, das ehemalige Sommerhaus des Komponisten Johannes Brahms. Fans des Wintersports besuchen das WinterSportMuseum mit einem eigenen KinderErlebnisWeg. Und das kunsthaus muerz widmet sich der zeitgenössischen Werken in Musik, Literatur, bildender Kunst und Architektur.

Sport – von Skifahren bis Klettern

Mürzzuschlag gilt als die Wiege des Wintersports. Hier – und vor allem in den Gebieten um das Stuhleck und die Brunnalm-Hohe Veitsch – ist alles möglich: Skifahren, Langlaufen, Tourenskigehen, Rodeln – und natürlich entspanntes Winterwandern durch eine malerisch weiße Welt.

Radfahren und Mountainbiken

Ein weitgespanntes Radwegenetz verbindet das Gebiet um den Semmering, die Veitsch und die Waldheimat mit dem Naturpark Mürzer Oberland sowie der Streuobstregion um Kindberg.

Das Ergebnis: Ein Paradies für zum Mountainbiken und E-Bike-Fahren.

Klettern für Anfänger und Geübte

Wer die große Herausforderung sucht, der probiert einen der atemberaubenden Parcours in luftigen Höhen aus. Nervenkitzel und vor allem unglaublich viel Spaß verspricht der Adventure Tower in St. Barbara im Mürztal: Ein Outdoor-Hochseilgarten mit 36 Kletterstationen, Riesenschaukel und Flying Fox.

Wandern und Pilgern rund um den Steirischen Semmering

Nicht weitersagen: Die Region am Fuße des steirischen Semmerings gilt als absoluter Geheimtipp unter Wanderfans. Entspannt mit der Familie die sanften Hügel, grünen Matten und Wälder oder sportlich im alpinen Gebiet die Hohe Veitsch erkunden. Wer auf dem Mariazellerweg zur Basilika in Mariazell pilgert, der kommt auf dem Weg 706 A durch den Ort St. Barbara im Mürztal mit seinem Ortsteil Veitsch. Unbedingt anschauen: das begehbaren Pilgerkreuz im Ortsteil Veitsch.

Weitere Tipps zum Urlaub in der Hochsteiermark