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Die Familie

Drei Frauen spielten wichtige Rollen im Leben des Peter Rosegger. Zuerst seine Mutter Maria die er über alles liebte, und die auch Verständnis dafür hatte, dass der Bub sich nicht zum Bauern eignete.

In Graz lernte er seine große Liebe, Anna Pichler, kennen. Er heiratete die Tochter eines Hutfabrikanten 1873. Ein Jahr später wurde ein Sohn geboren, das Glück schien perfekt. Umso mehr traf es ihn, als seine geliebte Frau nach der Geburt ihres Töchterchens im Kindbett starb.

Rosegger kehrte zurück in seine Heimat und erfüllte sich, nach schweren Depressionen und tiefer Traurigkeit seinen Traum von der Waldheimat. Er errichtete das Landhaus in Krieglach und zog ein. Jedoch zu früh, denn die Mauern waren noch nicht trocken und so holte er sich schweres Asthma, das ihn den Rest seines Lebens plagte. Aber er fand auch neues Glück. Mit der 19-jährigen Anna, die er heiratete und mit der er noch weitere drei Kinder bekam.

Besonders tragisch war für den jungen Peter, als seine Eltern 1868 durch viele schwere Schläge den Bauernhof, sein Geburtshaus, aufgeben mussten, um ins Ausgedinge zu ziehen und mit ansehen zu müssen, wie sich die neuen Herren, einer nach dem anderen, die Klinke in die Hand drückten.