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Der Donnerstag vor dem Faschingsdienstag wird in der nördlichen Oststeiermark "FOASTPFINGSTA" bezeichnet und leitet die "Foastwoche" (früher gab es in dieser Woche besonders reichhaltige Mahlzeiten) ein.
Mancherorts kennt man hier noch das "FLEISCH- oder SPECKSAMMELN". Maskierte ziehen mit Spiel und Tanz von Haus zu Haus. Oft erhalten sie ein Stück Selchfleisch oder Anderes, das gemeinsam verspeist wird.
Vor allem in der Oststeiermark kennt man noch das "SAUSCHÄDL-STEHLEN" – ein nachbarschaftliches, bäuerliches Stehlbrauchtum. Der nach einer Hausschlachtung heimlich entwendete Schweinekopf wird geschmückt und beim "Sauschädlball" als Corpus delicti präsentiert. In einer Gerichtsverhandlung werden die Diebe und auch der Hausherr wegen mangelnder Verwahrung verurteilt. Mit anschließendem Tanz klingt das Fest aus.
