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Thomas Muster

Thomas Muster ist einer der Großen der Tennisgeschichte, geborener Leibnitzer und einer der sportlichen Botschafter der Steiermark in der ganzen Welt.

 

Dabei war es in seiner Kindheit keine Selbstverständlichkeit, dass der spätere Sandplatzspezialist und zeitweilig bester Tennisspieler der Welt diese raketenhafte Karriere einschlagen kann: „Das ist ein Sport für bessere Leute, das ist nix für uns“, hatte man dem Buben gesagt.

 

Thomas Muster hat hart gearbeitet – und es bis zur Spitze gebracht, er hat die Tennis-Welt erobert und ist seiner Heimat doch immer treu geblieben. Er lebt heute, nachdem er einige Jahre in Australien verbracht hat, wieder in der Südsteiermark.

 

Seine größten Erfolge:

 

  • Schon in seiner Jugend hat er mit dem Finaleinzug bei den Junior French Open für Aufsehen gesorgt. Im selben Jahr wurde er Profispieler und gewann sein erstes Turnier 1986 in Hilversum.
  • 1989 konnte er das Halbfinale der Australian Open erreichen, wo er dann gegen die damalige Nummer 1 der Welt Ivan Lendl verlor. Am 31. März 1989 gewann er das Halbfinale in Key Biscayne, wurde aber Stunden später von einem Autofahrer angefahren, und erlitt eine schwere Knieverletzung. Comeback: bereits nach sechs Monaten!
  • 1995 war das Muster-Jahr: Von Februar und Juli gewann er 40 Spiele in Serie. Im Mai feierte Muster seinen einzigen Grand-Slam-Titel.
  • Am 12. Februar 1996 wurde Thomas Muster Nummer 1 der Welt.
  • 1999 beendete er still und leise seine Karriere, ohne jemals seinen Rücktritt bekannt zu geben.

 

  • Zwischen Februar 2003 und September 2006 war er österreichischer Daviscup-Kapitän und spielt seit 2003 auf der Tour of Champions.
  • 2010 stieg Thomas Muster wieder in die ATP ein und schien im September wieder in der Weltrangliste auf.