Zur Steiermark für alle Webseite: Barrierefreier Urlaub

Suchen & Buchen

Jungsteinzeit und Kupferzeit

Neolithikum und Äneolithikum

Für die Anfänge des Neolithikums gibt es in der Steiermark kaum greifbare Spuren. Offenbar hat das Land für die frühen Bauern, etwa die „Bandkeramiker“ in den Nachbargebieten wenig Anreize geboten. Erst an der Wende vom 5. zum 4. vorchristlichen Jahrtausend sind, den Flussläufen von Lafnitz, Feistritz, Raab und vor allem der Mur folgend, bäuerliche Kolonisten aus dem Bereich der nach Westen expandierenden ungarischen Lengyelkultur ins Land gekommen. Diese haben die Mittelsteiermark im Laufe von Generationen Schritt für Schritt gerodet und erschlossen.

 

Im 4. Jahrtausend v. Chr. war das Alpenvorland bereits dicht besiedelt. Von hier aus suchten und fanden die Siedler die Wege ins Gebirge, ins obere Murtal, ins Mürztal und ins Ennstal, wo sie sich in günstigen Lagen niedergelassen haben. Die Bevölkerung der heutigen Steiermark war nunmehr sesshaft. Der Lebensunterhalt wurde durch Ackerbau und Viehzucht gesichert.