Der bisher einzige bekannte Fundkomplex des Mesolithikums stammt aus einer Siedlung am Eingang einer Halbhöhle am Fuß der steil zur Mur abfallenden Westwand des Hausberges von Gratkorn.
Nach der vorherrschenden Bestattungssitte, die Toten zu verbrennen und in Urnen beizusetzen, wird der Zeitraum zwischen dem 13. und dem 8. Jahrhundert v. Chr. als Urnenfelderzeit bezeichnet.
Im 4. Jahrhundert v. Chr. bahnte sich eine neue Entwicklung an. Das Gebiet der heutigen Steiermark geriet allmählich, dann immer stärker unter keltischen Einfluss.
Einige der steirischen Höhlen dienten schon den urgeschichtlichen Menschen als Unterschlupf, wie zahlreiche dort aufgefundenen Artefakte und Skelettteile beweisen.