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Spätantike und Christentum

Mit der Schlacht von Adrianopel, in der im Jahre 378 nach Christus das römische Heer unter Kaiser Flavius Valens, der in dieser Schlacht auch sein Leben verlor, von den Westgoten geschlagen wurde, setzt man allgemein den Beginn der Völkerwanderung an. Im Jahre 408 wurde Rom erstmals von den Westgoten belagert, nach einer erneuten Belagerung 410 erobert und geplündert.

 

Die unsicheren Verhältnisse führten nun dazu, dass die Bevölkerung sich aus den ungeschützten Talsiedlungen in leichter zu verteidigende Höhenlagen zurückzog. Solche Siedlungen sind in der Steiermark unter anderem in Gröbming, vom Kugelstein im mittleren Murtal, vom Heiligen Berg bei Bärnbach oder vom Frauenberg bei Leibnitz, der wohl das Rückzugsgebiet für die Stadtbewohner von Flavia Solva war.