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Früher Bergbau in der Steiermark

Der Bergbau reicht weit in die Frühgeschichte unseres Landes zurück. Seine ältesten Spuren wurden von der Archäologie erschlossen, aber auch die Ortsbezeichnungen führen uns in die Zeit des 11. und 12. Jahrhunderts, noch vor die ersten schriftlichen Nennungen, zurück. Die erste bergmännische Tätigkeit in der Steiermark war die Gewinnung von Salz. Die Anfänge des Salzbergbaues werden ins 9./8. Jahrhundert vor Christus gelegt. Die erste urkundliche Nennung eines Salzbergbaues stammt aber erst aus dem Jahre 931 nach Christus. Graf Albrecht gab damals dem Erzbischof Adalbert von Salzburg im Tauschwege eine Hube und eine Salzpfanne bei Admont. Der „locus patellaris“, also die Salzpfanne, lag bei dem heutigen Ort Hall bei Admont. In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts waren die dortigen Solequellen so ergiebig, dass mehrere Stifte und Klöster insgesamt elf Salzpfannen betrieben.