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Träger der Kultur und des Schulwesens waren im Mittelalter fast ausschließlich die Klöster. Sie richteten daher schon sehr früh Schulen ein in denen die männliche Jugend die Kenntnis des Lesens, Schreibens und der lateinischen Sprache erlernte. Zunächst waren sie als Bildungsanstalten für den geistlichen Nachwuchs aufzufassen, allmählich jedoch erweiterten sie den ursprünglichen, engeren Kreis von Schülern des Klosternoviziates durch die Aufnahme von auswärtigen Zöglingen. Für die allgemeine elementare Bildung der Laienwelt waren vor allem die Pfarr-, Stadt- und Marktschulen zuständig. Urkundliche Nachweise über das mittelalterliche Schulwesen in der Steiermark sind spärlich, doch waren die Schulen der Weltgeistlichen verbreiteter als ihr Nachweis darüber.
