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Im März 1797 war der erst 28jährige französische Obergeneral Napoleon Bonaparte mit seiner Armee in Tirol und dann unter spektakulären militärischen Erfolgen auch in Innerösterreich eingebrochen. Die schlecht geführte österreichische Armee hatte sich aus Oberitalien zurückgezogen und dabei die Pässe über die Karnischen und Julischen Alpen als Pforten nach Österreich preisgegeben. Noch aber war der Feldzug für Österreich nicht ganz aussichtslos geworden. Bonarparte hatte vier Divisionen mit etwa 44.000 Mann unter seinem Kommando, zog mit diesen über den Tagliamento, 18.500 Soldaten rückten in Südtirol ein und waren dann gezwungen, sich zum Anschluss an die Hauptmacht in schweren Gefechten durchs Puster- und Drautal nach Villach durchzuschlagen. Bei den Kämpfen am Tagliamento, Isonzo, im Kanaltal, bei Tarvis, in Friesach, Unzmarkt und Judenburg hatte der französische Heerführer rund 10.000 Mann verloren.
