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Architektur und Malerei des Barock in der Steiermark

Die Anfänge der Barockkunst in der Steiermark liegen in den religiösen und politischen Intentionen der Gegenreformation, die Erzherzog Karl II. und sein Sohn, Ferdinant II., mit Hilfe des Jesuitenordens in Innerösterreich durchführten. Durch die Wahl Ferdinands II. zum Kaiser im Jahre 1619 und die damit verbundene Verlegung der Residenz nach Wien stagnierte in der Folge die landesfürstliche Auftragstätigkeit, wobei zusätzlich die drückende Nachbarschaft zur „Hohen Pforte“ eine schöpferische Entfaltung der Künste weitgehend unterband. In dieser Zeit setzten die Orden – die Augustiner-Chorherren in Seckau, Stainz und Vorau sowie die Benediktiner in Admont und in St. Lambrecht – mit den Um- und Neubauten ihrer Stifte die wichtigsten baulichen Akzente.