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Das von Ottokar Kernstock in seinem bekannten Spruch über der Eingangstür zu Peter Roseggers Geburtshaus auf dem Alpl zitierte Mirakel ist weniger wundersam als vielmehr das Ergebnis einer ganzen Reihe förderlicher Voraussetzungen.
Da wäre schon die Konstellation des Elternpaares anzuführen – der strenge, wiklichkeitsbezogene Vater und die phantasievolle, warmherzige Mutter -, Konstellationen, die für das Leben vieler bedeutender Dichter entscheidend waren; dann vor allem die Tatsache, dass die Mutter auch Gedrucktes lesen konnte und als väterliche Mitgift eine Lebensbeschreibung Christi in den Kluppeneggerhof brachte, als sie, die arme Magd, dort den Sohn und immerhin recht begüterten Erben heiratete; und dann nicht zuletzt diese Waldbauernwirtschaft selbst, die keineswegs so klein war, wie oft behauptet wird, sondern zu den größten Besitzungen auf dem Alpl zählte, weshalb der junge Peter den zwar nach unseren heutigen Begriffen unvorstellbar billigen, aber dennoch nicht kostenlosen Unterricht beim Waldschulmeister Michel Patterer besuchen konnte.
