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Die Ursprünge der heimischen Denkmalpflege liegen zweifelsohne jeweils an jenen Punkten, die mit dem erwachenden historischen Bewusstsein zusammenhängen. Als frühes Beispiel könnte man Kaiser Maximilian I. anführen, der die Römersteine in der Grazer Burg sicherte. Damals erfolgt auch die Anbringung des 1387 geschaffenen jüdischen Grabsteines, der heute noch von vielen Betrachtern bewundert wird. Der eigentliche Aufbruch im geistigen und praktischen Sinn erfolgt zur Zeit Erzherzog Johanns. 1831 wurden beim Abbruch des mittelalterlichen Turmes im Schloss Seggau zahlreiche Römersteine gefunden, die teils an den Wänden des Hofes und teils in den Gängen angebracht wurden. In diese Zeit fällt auch der Fund des Strettweger Kultwagens und jener der Negauer Helme.
