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Die Geschichte der Steiermark

Die Chronik der Steiermark - Geschichtsträchtiges Österreich

Die Lage zwischen den Alpen im Westen und der pannonischen Tiefebene im Osten prägte das Schicksal der Steiermark, noch bevor es dieses Land als geographischen Begriff überhaupt gab. Eiszeitliche Jägerhorden folgten den Höhlenbären bis auf die Berggipfel, die ersten Ackerbauern siedelten in den fruchtbaren Niederungen.

 

Es kamen die Illyrer und die Kelten ins Land, schürften nach Salz und Erz und führten Handelszüge durch, die sie bis an die Ostsee und nach Kleinasien führten.

 

Ein wichtiges Datum ist das Jahr 1186, als die Herzöge von Österreich und der Steiermark einen Vertrag – die Georgenberger Handfeste – schlossen, der 1192 in Kraft trat und bedeutete, dass die Steiermark seit diesem Zeitpunkt zu Österreich gehörte. Dieser Vertrag hatte auch später Bedeutung, als die Steiermark sich unter der Herrschaft der Habsburger wie ein trotziges Kind verhielt: sehr selbstbewusst mit der Hauptstadt Graz als Residenz der innerösterreichischen Erblande, aber auch verlässlich bei der Abwehr anstürmender Ungarn, Türken, Haiducken und Kuruzzen.

 

Später war die Steiermark das erste Land Österreichs, in dem Napoleon einen Waffenstillstand mit den Habsburgern schloss. Unter Erzherzog Johann gab es bedeutende Leistungen in allen Bereichen von Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft.

 

Nach dem ersten Weltkrieg musste die Abtrennung der ertragreichen Untersteiermark überwunden werden, und nach dem zweiten Weltkrieg waren es die enormen Aufbauleistungen im ganzen Land, die das Land „beschäftigten“.