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Fuchskirche Thal

Als Pfarrkirche diente ursprünglich die dem Apostel Jakobus geweihte Kirche in der Burg Unterthal (heute Ruine nahe dem Thalersee). 1772, nachdem Burg und Burgkirche nach und nach verfallen waren, erfolgte die Übertragung der Pfarrkirche auf den gegenwärtigen Ort, den Thaler Kirchberg.
Hier stand seit 1618 die zunächst aus Holz errichtete Friedhofskapelle St.Sebastian.
1739 wurde die gemauerte Kirche errichtet, wie sie in ihrem wesentlichen Bestand noch heute zu sehen ist.

Die räumlichen Gegebenheiten der Thaler Pfarrkirche waren immer nur eine Notlösung. Erfolgreiche Initiativen für einen Neubau wurden zu Beginn der 70er Jahre im 19. Jahrhundert gesetzt. Es wurden Planungen in Auftrag gegeben und Modelle vorgestellt.

Im Jahr 1987 war es dann soweit, dass Diözesanbischof Johann Weber anlässlich einer Pfarrvisitation die Zusage für den Neubau der Thaler Kirche geben konnte. Im selben Jahr erstellte der Architekt des Bischöflichen Bauamtes, Dr. Manfred Fuchsbichler, eine Planung. Wie bei seinen vorangegangenen Planungen ging es ihm dabei darum, die alte Kirche weitgehend zu erhalten und mit dem Neubau zu verbinden. Dies entsprach auch dem Wunsch der Mehrheit der Pfarrbevölkerung.

Im April 1992 wurde mit dem Neubau begonnen und am 15. Mai 1994 konnte die Kirchweihe gefeiert werden. Erstmals in ihrer 670 jährigen Geschichte erhielt damit die Pfarre Thal eine eigens errichtete Pfarrkirche.