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Schon viele Jahre vor seinem eigentlich Tod 1918 hat Peter Rosegger sein „letztes Platzerl“ ausgesucht. Er wollte seiner Waldheimat treu bleiben. In einem ganz bescheidenen Grab, am Friedhof in Krieglach.
In der südwestlichen Ecke des Krieglacher Friedhofs liegt der große Heimatdichter begraben.
Er wollte „das einfachste Grab, wie es jeder Bauer hat“. Auf dem Lärchenholzkreuz sollte nur Peter Rosegger stehen. Keine Daten, kein Spruch. Er war der Überzeugung: „Wenn man nach 50 Jahren wissen wird, wer der Rosegger war, genügt dies ohnehin.“ Fichten aus Alpl wachen über dem Grab von Peter Rosegger. Neben ihm ruhen seine zweite Frau Anna, sein Sohn Hans Ludwig (1880-1929), der in die Fußstapfen seines Vaters trat und ebenfalls Karriere machte. Außerdem fanden seine Tochter aus erster Ehe und sein Enkerl, das bald nach der Geburt starb, hier ihren letzten Frieden.
Im alten Teil des Friedhofes findet sich auch das Grab seiner über alles geliebten Mutter und seines Vaters. Im selben Grab ruht sein Bruder Jakob, den Rosegger wegen seines bäuerlichen Geschicks, „Mann mit den sechs Händen“ nannte.
